Was hab ich lange auf mein Exemplar von Homefront gewartet, hat der Tiefpreis-Versand Zavvi es doch fälschlicherweise nach Jamaica versendet. Wäre es doch bloß dort geblieben… Ihr merkt schon, Rant incoming.

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Gestern konnte ich endlich besagtes, irgendwann im Sommer begonnenes Rollenspiel beenden, dabei hatte ich schon befürchtet ich müsste alle der Nebenaufgaben erledigen, um dem Endgegner gewachsen zu sein.

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Mal wieder ein Anime auf Basis einer Visual Novel (Japanisches Text-Adventure). Die Handlung spielt im Tokioter Stadtteil Akihabara, wo Okabe Rintarou in seiner Wohnung über einem Geschäft für Röhrenfernseher ein „Labor“ betreibt. Seine zwei Freunde Shiina Mayuri und Hashida Itaru, genannt Daru, sind Labormitglieder. Eines schicksalhaften Tages begibt sich Okabe auf eine Konferenz für Zeitreisen.

Dann passieren einige Dinge, die ich hier nicht vorwegnehmen will, weil dann viel von der Spannung verloren geht.

Dieser Anime dreht sich also um Zeitreisen, ein Thema zu dem ich bisher kaum Anime gesehen hab (zumindest fällt mir gerade keiner ein), und vor allem keinen so anspruchsvollen. Im Laufe der Handlung treten dem Labor immer mehr Mitglieder bei, die auf verschiedenen Zeitlinien miteinander verbunden sind. Einen Großteil des Anime verbringt man damit den Freunden zuzusehen, wie sie ihre ersten Schritte bei den Zeitexperimenten machen, das mag für den ein oder anderen langweilig sein, weil es sehr viel Dialog gibt und sich viel im Labor abspielt, aber spätestens ab der Hälfte kommt der Anime richtig in Fahrt und Okabe muss emotionstechnisch einiges ertragen.

Wer dem Anime eine Chance gibt, wird nicht enttäuscht werden. Trotz dem Setting, oder vielleicht gerade wegen ihm (Mayuri ist bspw. Cosplayerin und Daru ein Nerd wie er im Buche steht und er übernimmt auch das ganze PC gehacke) hat er eine Tiefe, die man erst vielleicht nicht erwartet hätte.

Am Ende der 24ten Episode wurde auch noch ein Film angekündigt.

Mehr infos auf:

MAL

Anisearch

Und hier ist es, das dritte „Humble Indie Bundle“, nach einem kurzen Abstecher zu Frozenbyte, nimmt es nun wieder seine reguläre Nummerierung auf und bietet wieder Spiele verschiedener Indie-Entwickler, wobei Ihr den Preis und wie das Geld aufgeteilt werden soll selbst bestimmen könnt. Dieses Mal sind die Spiele folgende:

  • Crayon Physics Deluxe
  • Cogs
  • Hammerfight
  • VVVVVV
  • And Yet It Moves

Von diesen kann man sich im offiziellen Video zum Bundle überzeugen lassen:

Wer sich nun überredet fühlt, kann auf http://www.humblebundle.com/ seinen Kauf z.B. per PayPal tätigen.

Die Idee der Bundles und die Aufmachung fand ich bisher echt Spitze. Einzige Sache, die man vielleicht noch verbessern könnte, wäre die Lokalisation der Seite, denn dann könnten sie vielleicht noch mehr Käufer ansprechen (ich persönlich treffe im Internet immer wieder Leute, die über fehlende Englisch-Kenntnisse klagen). Bei World of Goo gab es beispielsweise eine hervorragende Lokalisation mit charmanten Texten.

Übrigens kann man die Spiele nicht nur für jede Plattform (Win, Linux, Mac) auf dem klassischen Wege herunterladen, sondern auch bei Steam und Desura einlösen und dann in deren Clients, also somit in euren Account bei diesen Diensten integrieren. Gerade passend ist das bei Desura, einer aufstrebenden Plattform, die gerade für Indie-Entwickler und Mods gedacht ist und dessen Linux-Version bereits in Entwicklung ist. Nach meinen Tests unter Windows blieben gute Eindrücke, die etwas von gelegentlichen kleinen Bugs geschmälert wurden. Jedenfalls bin ich gespannt auf seine weitere Entwicklung und freue mich über die Unterstützung durch das Humble Bundle.

[Update: 3.8.2011]

Nun gibt es nicht nur das Spiel Steel Storm – Burning Retribution obendrauf, sondern auch noch alle Spiele des zweiten Humble Bundles, wenn man mehr als den derzeitigen Durchschnitt zahlt (immer aktualisiert auf der Seite!)! Da wären also:

  • Braid
  • Cortex Command
  • Osmos
  • Machinarium
  • Revenge of the Titans

Also insgesamt 11 Spiele völlig DRM-Frei und jederzeit downloadbar. Zugreifen! =)

Oh Criterion, oh …

Im Zuge des Welcome Back Pakets gab es für einen Monat PlayStation Plus für lau, normal hätte mich das nicht interessiert, da ich das Modell größtenteils für Abzocke halte, doch ich hatte lust die Uncharted 3 Beta anzuzocken. Als ich dann merkte, dass selbige urplötzlich aus dem deutschen Store verschwunden war, nachdem ich Plus „erworben“ habe, bemühte ich ein anderes Konto und das ging natürlich. Doch genug davon.

Da ich nun auf meinem normalen Konto schon mal Plus hab, kann ich ja auch gleich die aktuellen Spiele saugen. Was erblicken meine Augen da? Burnout Paradise, als großer Burnout 3 Fan hatte ich schon lange mit dem Spiel geliebäugelt, zumal man es ja für ca. 15€ bekommt. Nachdem ich es heute ausprobiert habe, bin ich doch froh, dass ich diese 15€ nicht so leichtfertig aus dem Fenster geworfen habe.

Fast alles an diesem Spiel gefällt mir nicht. Das beginnt bei der Weltkarte, die gabs im Prinzip auch schon bei BO3, doch dort war sie als Menü angelegt und hier muss man sie befahren, denn sie bildet den Dreh- und Angelpunkt des Spiels. An sich hätte ich kein Problem damit, hat es doch bei Need For Speed Underground 2 auch schon prima funktioniert, auch wenn es dort etwas trist war, doch in Paradise sind die Design-Fehler quasi nicht zu übersehen. Da wäre zum einen die Tatsache, dass man sich die Events selbst suchen muss, an sich nicht so problematisch, da sie immer an Ampeln zu finden sind, aber der Umstand, dass man auch immer noch zu diesen selbst hinfahren muss, ist ungeheuer nervig und wird verschlimmert durch ein fehlendes GPS. Also bitte, selbst GTA IV hat sowas (dort sogar Verkehrsregelgerecht, immer schön auf der rechten Spur, das war lustig), aber was dem ganzen die Krone aufsetzt ist, dass erfolgreich beendete Rennen nicht als solche auf der Karte gekennzeichnet waren, jedenfalls konnte ich da nichts erkennen, sie aber weiter auf der Karte bleiben und man erst mitkriegt, dass man sie schon gefahren ist, nachdem man sie startet.
Was gefällt mir noch nicht am Spiel? Na, im Grunde wurde „Burnout“ auf ein Minimum reduziert, was übrig bleibt sind die Worte „Takedown“ und „Boost“, denn es gibt keine Double-, Triple-, Signature- und schon gar keine Aftertouch-Takedowns, einfach lächerlich. Ebenso habe ich es in BO3 vorgezogen, die Takedown-Kamera auszustellen, weil das ständige Kamerageschwenke, vor allem im Rode Rage, einen sehr aus dem Spiel reißt, doch so eine Option findet sich in Paradise nirgends.
Nächster Kritikpunkt, wieder der Weltkarte geschuldet. Criterion war so schlau und hat in jeder Himmelsrichtung der Stadt spezielle Gebäude wie ein Stadion usw. hingestellt, die als Ziellinien dienen, sechs an der Zahl, das heißt bei jedem Rennen kommt man an einem dieser Dinger raus, das hat zur Folge, dass man die meisten Rennen über Autobahnen und anderweitige lange Straßen heizt und das Spiel unglaublich eintönig wird. Eingebaut wurden noch zahlreiche Herausforderungen wie sie langweiliger nicht sein könnten: Fahre durch 400 Zäune, Zerstöre X Werbetafeln, bla bla…
Es kommt schlimmer, das was mir mit Abstand am meisten an Bo3 Spaß gemacht hat, war mit meinem Kumpel an der PS2 zusammen zu zocken. Dass Paradise einem das als Rennspiel, einem geradezu prädestinierten Genre für Splitscreen verwehrt, ist gerade zu lächerlich. Ich kann verstehen, dass Ego-Shooter immer weiter in Richtung Online tendieren, aber bei Rennspielen ist das ein absolutes No-Go.

Ganz nett gemacht ist die Möglichkeit, bestimmte Autos, die nach bestimmten Rennen in der Stadt herumfahren, wahrscheinlich meist programmiertechnisch möglichst immer in eurer Nähe, einen Takedown zu verpassen und sie fortan euer Eigen zu nennen.

Das solls nun aber mit dem Geschimpfe gewesen sein. Bei Gelegenheit müsste man wohl mal Need For Speed Hot Pursuit antesten, um zu sehen, was Criterion dort angestellt hat. Noch trauriger ist ja die Sache mit Burnout Crash 

Tja, Pech hat wer zu gutgläubig ist …
Der von mir für 40 Euro ersteigerte Nintendo DS Lite hat nun die Hufen hochgemacht. Kurz nachdem ich Zelda – Phantom Hourglass durchgespielt hatte und während ich weiter fröhlich am Leveln und Geld sammeln in Infinite Space war, merkte ich, dass der obere Bildschirm nen Blaustich hat. Ich klappte ihn also immer wieder zu und auf in der Hoffnung, dass es weggeht, aber Fehlanzeige.
Danach hab ich mich getraut und das Ding aufgeschraubt, mit Hilfe von Videos eig. kein allzu großes Problem. Den Fehler fand ich dann recht schnell, ein Flachbandkabel, dass zum oberen Bildschirm führte war total zerknirscht … Hab versucht es per Bücherstapel wieder etwas zu glätten und dann das Teil wieder zusammengeschraubt, aber dann traf es mich ganz hart, denn nun wollte er nicht mehr anspringen, nur der obere Bildschirm blitzte kurz auf und er ging wieder aus. Also wieder auf und nochmal bisschen rumgesteckt — nun blitzte lustigerweise der untere Bildschirm auf …
Vllt. werd ich nochmal bisschen dran rumschrauben, aber ehrlich gesagt hab ich null Hoffnung, dass das Teil überhaupt nochmal richtig läuft.

Und die Moral von der Geschicht: Gebraucht Gerät kauft man nicht =(

Das heißt nun für mich, dass ich mir wohl doch nen 3DS zulege, nur wann steht bisher in den Sternen.

Seit kurzem gibt es auf MyVideo Fullmetal Alchemist und Darker Than Black zu bestaunen, das ansehen ist kostenlos und wird lediglich von 1-2 Werbeclips durchtränkt.

http://www.myvideo.de/channel/fullmetal-alchemist-die-serie

http://www.myvideo.de/channel/darker-than-black

Sollten auf den Videos genug Klicks zustande kommen, behält sich MyVideo vor noch weitere Serien aufzunehmen. Klasse Aktion, seh mir zurzeit DTB an :)

Aus einer spontanen Laune heraus und weil der 3DS bald erscheinen sollte, aber mit seinen 250 Euronen und nicht ganz so ansprechendem Startangebot an spielen nicht so ansprechend ist, habe ich mich bei Ebay mal nach gebrauchten Nintendo DS umgesehen und bin auf einen DS lite gestoßen, dessen Gehäuse ausgetauscht wurde und infolgedessen die Displays in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dank diesem Umstand konnte ich ihn für ca. 40 Euronen ersteigern, während so ein Gerät sonst für 60-70 und mehr weggeht, hooray!

Da ich einen eifrigen DS-Spieler in meiner Kontaktliste habe, die M! lese und höre und auch schon die Phoenix Wright Reihe (also 1-3) auf andere Weise gespielt habe, bin ich auf Ghost Trick gestoßen, das den selben geistigen Vater, Shu Takumi, hat.

Man spielt Sissel und … man ist tot! Man ist also ein Geist, und was noch erschwerend hinzukommt ist, dass man sein Gedächtnis verloren hat. Sissels Ziel ist es also herauszufinden von wem und wieso er getötet wurde und auch wer er überhaupt ist. Als Geist habt ihr natürlich auch ein paar Spuktricks auf Lager, so könnt ihr von leblosen Objekten Besitz ergreifen und falls möglich diese manipulieren, wie bspw. eine Lampe anmachen etc. Da ihr eingeschränkt in eurem Bewegungsradius seid, müsst ihr diese Manipulationen sinnvoll nutzen, um euch fortzubewegen. Größere Distanzen überbrückt ihr per Telefon, allerdings geht das nur nachdem jemand telefoniert hat und ihr gelauscht habt, damit ihr die Nummern herausfindet (das macht ihr aber relativ automatisch im Zuge der Story).

Eine weitere Fähigkeit ist es, kürzlich verstorbene Lebewesen (innerhalb eines Tages) wieder zu beleben, indem ihr die Zeit vier Minuten zurückdreht und mithilfe eure manipulatorischen Fähigkeiten versucht das Unglück zu verhindern.

Das Spiel bietet einen mittelgroßen Cast an Charakteren, die allesamt interessant und witzig in Szene gesetzt sind. Die Musik passt sich an die Situation an und ist wie auch in Phoenix Wright einfach nur klasse.

Wie der Umstand, dass es sich um Geister dreht vermuten lässt, ist die Story herrlich abgedreht, aber doch sehr spannend und krimihaftig aufgebaut.

Das Spiel ist auf jeden Fall ein Muss für jeden DS-Besitzer und vor allem für Freunde japanischer Visual Novels.

Wer neugierig geworden ist, kann einen Test zum Spiel auf Maniac finden, oder sich auf der Nintendo-Seite durchklicken.

Mit dem heutigen Tage wäre mein Uni-Kram für das erste Semester eigentlich fertig, denn heute habe ich meine letzten 2 Klausuren geschrieben, ja richtig gelesen — 2 >_>

Na ja, die eine war praktisch nur ein Kreuzeltest mit vereinzelten schriftlichen Fragen — ich habe da doch eher ein gutes Gefühl  (Japanologie Landeskunde)

Die zweite Klausur des heutigen Tages hingegen (Geschichte) war ein Mischmasch aus Stichpunkte schreiben, Pfeile ziehen, erläutern und Bestandteile einer Einleitung aufzeigen. Ansich machbar, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass eigentlich nichts vom Stoff einer ganzen Vorlesung dran kam und auch noch ein Pflichttext völlig ausgelassen wurde (worüber ich nicht böse bin, denn mit dem habe ich mich so gut wie gar nicht beschäftigt) — ABER meine „Lernblockade“, so will ich es mal nennen, könnte mir hier sehr zum Verhängnis werden. Wir müssen die Hälfte der Punkte erreichen um zu bestehen, und ich hab da wirklich bange… Was noch schlimmer wäre, wenn dann in der Nachschreibeklausur der verhasste Stoff, der hier fehlte, drankommen würde!

Letzte Woche Donnerstag hatte ich übrigens die Klausur in Japanisch 1 geschrieben, aus der ich ebenfalls mit einem guten Gefühl heraustrat :)

Ach ja, 2 Protokolle darf ich auch noch anfertigen, mal sehen wann ich mich dazu aufraffen kann … :o

Das wärs ;)

Das Humble Indie Bundle geht in die zweite Runde! Hier ist eure Chance so viel Geld für 5 Spiele von von so genannten Independent Games Entwicklern zu zahlen wie ihr wollt. Alle spielen laufen sowohl auf Windows, Mac OS X und Linux :)

Ich habe zwar bisher nur 1 Spiel (World of Goo) vom ersten Paket durchgespielt bzw. überhaupt gespielt, aber das macht nix ;P

Das Angebot gilt nur noch 7 Tage! Ich für meinen Teil hab $21 (also rund 16€) bezahlt. Hf

http://www.humblebundle.com/

[Update: 15.12.2010]

Christian vom Playing Penguin Podcast hat nun spontan eine Folge zum Bundle aufgenommen, die ihr euch anhören könnt, um euch ein Bild von den Spielen machen zu können. Windows-Nutzer müssten dann wohl entweder den VLC-Player nutzen, oder sich das CCCP installieren, um die .ogg abspielen zu können. Viel Spaß.

http://p3cast.de/?p=300

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